Peter
schreibt nicht nur authentische Briefe - I enjoy
vom 7.12.2010
Liebe Herrin Sharka,
es ist schon sträflich, wie ich mich Ihrer Erziehung und Dressur entziehe. Ich versichere, ich bemühe mich sehr, entsprechende Möglichkeiten zu finden, wobei ich zugeben muß, dass ich dabei nicht nur an meinen Dienst für Sie denke, sondern auch an mich. Vor allem die beiden letzten Sitzungen waren sehr schön und haben mich tief beeindruckt. Die Art wie Sie sofort die Herrschaft ausüben und die Kontrolle übernehmen kommt mir sehr entgegen: Die konkrete, praktische körperliche Kontrolle und Überlegenheit meiner Herrin ist ja schon lange mein großes Thema. Noch nie hat mich eine Frau durch einen leichten Schubs mit den Fingerkuppen auf ihr Bett geschmissen.
Durch körperliche Unterlegenheit zum Gehorsam gezwungen zu sein, trifft mich viel mehr als ein Befehl, den ich befolge, weil vielleicht sonst später Strafe droht. Das ist wohl noch zu abstrakt für mich.
Das Erlebnis des erzwungenen Gehorsams stellt sich mir um so tiefer dar, je unangenehmer der Befehl ist und je mehr ich mich dagegen sträuben will. Demustübungen schlagen besonders ein, z.B. Stiefel lecken, knien, nicht frech in die Augen sehen - überhaupt die ganzen Regeln, die besagen, dass ich jeder Frau im Studio mit Demut zu begegnen und zu gehorchen habe.
Besonders tief treffen mich Demutsübungen. Ein Glas Getränk zu holen ist nicht schlimm. Viel schlimmer ist es, zu Füßen einer gelangweilten Domina den Boden putzen zu müssen und auch noch einen Spontanstrafe zu riskieren, wenn man sie stört und bittet, die Füße zu heben; bliebe die Stelle ungeputzt würde es auch Schläge setzen. Oder die Regel, "apportierte" Dinge in befohlener Demutshaltung zu übergeben, oder auch der Zwang bei Erscheinen jeder Herrin die knieende Grundhaltung einzunehmen. Es entsteht eine Spannung, weil ich ja gerne dienen will, allerdings aus freien Stücken und schon gar nicht in unterwürfiger Art und Weise. Gerade dazu werde ich aber gezwungen. Sowohl in strengen Fesseln als auch in Fesseln, die Dienste für die Herrin gerade noch zulassen kann meine Widerspenstigkeit in jeder konkreten Situation leicht gebrochen werden, durch Zug an der Führungsleine, Schläge, strengere Fesseln, Klammern, Knebel, Kopfhaube usw.
Ich bin wirklich fasziniert davon, daß Sie mich in Situationen führen, in denen ich mich selber nicht mehr wiedererkenne. Als "freier" Mann würde ich vielleicht nicht gerade gerne Ihre Stiefel lecken aber durchaus hinknien ums sie zu putzen - wenn ich freundlich darum gebeten werde. Zum Erlebnis wird es, wenn es ein Befehl ist, denn normalerweise befolge ich keine Befehle. Zur Not kann ich mich in die Illusion flüchten, ich sei nicht gezwungen zu gehorchen, sondern würde Ihnen den Gefallen tun. Richtig knackig wird es, wenn durch übermächtigen Zwang die Illusion versperrt wird. Ich bin noch nicht so weit, daß ich aus Ergebenheit gehorche und diene. Aber ich akzeptiere die Fesseln, die Schläge, die Zwangsführung als Hilfe auf meinem Weg, ein ordentlicher Sklave zu werden. Ich suche das Erlebnis, von Ihnen besiegt und unterworfen zu werden.
Mit Erstaunen habe ich auch zur Kenntnis genommen, dass das sonst eher ungeliebte Stiefellecken ziemlich ekstatisch wurde, sobald ich wehrlos gefesselt war.
Ich glaube auch, ich bin kein ganz hoffnungsloser Fall: Ein bißchen etwas Ihrer Erziehungsbemühungen bleibt immer haften. Der zunehmende "Bammel" auf dem Weg ins Studio, das etwas bange Horchen auf das strenge Absatzgeräusch bevor die Tür aufgeht, die Spannung lange vor dem Termin - das alles funktioniert wieder prächtig.
Jetzt habe ich mehr von Ihrer Zeit in Anspruch genommen als mir zusteht. Und es tut mir nicht einmal angemessen leid. In Gedanken knie ich vor Ihnen wie gelernt - Knie offen, Hände im Nacken, Blick gesenkt, Haltung aufrecht.
Ich hoffe, das gelingt sehr bald auch real.
Viele liebe Grüße ....































