Herrin Sharka`s

Geschichte ohne Bilder

In diesem Fall

nämlich dem 16 Stunden Langzeitprojekt am 17./18. August mit mir und Soraya haben wir - vielleicht weil es so intensiv war und wir dadurch nicht daran dachten - keine Bilder gemacht. Aus diesem Grund berichte ich davon ohne Bild!

Sehr ergänzend waren die beiden Gefangenen, die sich übrigens keine Sekunde zu Gesicht bekommen haben, in diesem Fall. Der eine mehr im Bereich "bondage und diszipline" - also mehr im erzieherischen Kontext mit Fesseln und lustbetonter Dressur von seinem Potenzial her anzusiedeln, bei der es um die intensive Ausbildung der Fähigkeit von sinnlicher Hingabe geht (im folgenden Text Nr.1 genannt), der andere im Kontext klassischer Gefangenschaft mit einem eher masochistischen Anteil (als Nr. 2 bezeichnet in den weiteren Ausführungen).

So hatten wir in diesem Fall wirklich gute Voraussetzungen, unser ganzes Spektrum einzusetzen - abwechslungsreich und ohne Einseitigkeit.

Nr.1, der mitunter etwas Mühe hat, Verantwortung abzugeben und sich fallen zu lassen, wurde gleich zu Beginn von mir in Bewegungslosigkeit gefesselt. Mit diesen Voraussetzungen nahmen wir unterschiedliche "Sensibilisierungsmaßnahmen" wahr, einmal durch mich durchgeführt, dann wieder durch Soraya. Während ich mich an der Wehrlosigkeit des Objektes lustvoll auch im atmosphärischen Sinne ergötzte, setzte Herrin Soraya konkrete Zeichen, indem sie z.B. die Toilettenfunktion des Objektes einforderte. Dies schaukelte sich mehr und mehr hoch und Nr.1 wurde regelrecht handzahm im Laufe der Zeit